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Dachbegrünung

Mit einem begrünten Dach können Sie ein Stück Natur zurückgewinnen, das durch die Errichtung des Gebäudes versiegelt wurde. Gleichzeitig sorgen Sie so für ein besseres Mikroklima und für eine höhere Lebensqualität.

Ein Gründach bietet viele Vorteile:

begrünter Carport
  • Verbesserung der Luftqualität durch die Pflanzen: Sauerstoffproduktion, Kohlendioxidverbrauch, Filterung von Schadstoffen, Regulierung der Luftfeuchtigkeit
  • Höhere Lebensdauer des Dachs: Erdschicht und Bepflanzung schützen vor Witterungseinflüssen. Gleichzeitig mildern sie Temperaturschwankungen ab.
  • Wärme- und Schalldämmung durch Erdschicht und Pflanzenbewuchs
  • Zusätzlich erhöhter sommerlicher Wärmeschutz durch Verdunstungsvorgänge in der Bepflanzung
  • Regenwasserspeicherung führt zu einer Entlastung der Kanalisation.
  • Lebensraum für Insekten und Kleintiere

Je nach Art der Bepflanzung unterscheidet man zwischen Extensiv- und Intensivbegrünung. Bei einer intensiven Begrünung können ganze Dachgärten angelegt werden.

begrüntes Flachdach
begrüntes Hochhausdach

Quelle Bilder: Bauder, Delta, Knauf Insulation

Voraussetzungen:

  • Im Bebauungsplan muss ein Gründach erlaubt sein. Bei Altbauten muss die Genehmigung der entsprechenden Behörde eingeholt werden.
  • Die Last der Begrünung (Substrat, Wasser, Pflanzen) muss statisch berücksichtigt werden bzw. bei Altbauten neu berechnet werden.
  • Das Flachdach muss fachgerecht abgedichtet sein und mit einer durchwurzelungsfesten Folie versehen sein.
  • Um der Vegetationsschicht einen sicheren Halt zu geben, sollte die Dachneigung möglichst gering sein. Steile Dachneigungen lassen die Substratschicht schneller austrocknen. Gleichzeitig muss aber ein Mindestgefälle vorhanden sein, um auch eine Entwässerung zu ermöglichen. Je nach Größe der Pflanzen, sollte die Dachneigung 2-5 % (Intensivbegrünung) bzw. bis zu 25° (Extensivbegrüngung) betragen.
Extensive Begrünung

Merkmale

  • relativ dünne Funktionsschicht
  • geringes Gewicht
  • relativ anspruchslose Pflanzen (Gräser, Moose)
  • Aufbaudicke (ohne Wärmedämmung) max. 20 cm
  • geringer Pflegeaufwand
Schaubild

Schichtaufbau

Die Dicke des Schichtaufbaus ist abhängig von der vorgesehenen Begrünung.

FunktionMaterial
VegetationsschichtNährboden für die Bepflanzung; Dicke und Material sind abhängig von der Art der BegrünungBöden, Schüttstoffe, Substratplatten, Vegetationsmatten
FilterschichtVerhindert Verschmutzung der Drainschicht und somit die Beeinträchtigung der Wasserdurchlässigkeit. Filterschichten müssen durchwurzelbar sein, um die Durchwurzelung der Drainschicht nicht zu behindern.Kunststoffvlies
DrainschichtVermeidung von Staunässe durch Aufnahme und Ableitung von überschüssigem WasserSchüttungen (Kies, Splitt, Bims, Lava, Blähton, Blähschiefer, Ziegelbruch, Schlacke, Schaumglas), Drainmatten (Strukturvliesmatten, Kunststoff-Noppen- oder Schaumstoffflocken-Matten), Drain- und Substratplatten (aus Schaumstoffkugeln, Kautschuk-Noppen)
Schutzschicht
(optional)
Schutz der Wurzelschutzschicht vor mechanischen BeschädigungenKunststoffbahnen, –platten, -vliese, Drainschichten
WurzelschutzschichtSchutz der Abdichtung vor DurchwurzelungBitumen- oder hochpolymere Dichtungsbahnen oder ganzflächige Flüssigabdichtungen
DachabdichtungSchutz der Konstruktion bzw. des Gebäudes vor Wasser (Schadstellen können später nur äußerst schwer geortet und nachgebessert werden.)Bitumenbahnen, Hochpolymerbitumenbahnen
Intensive Begrünung

Merkmale

  • dickere Vegetationsschicht (5-65 cm, je nach Bewuchs)
  • höheres Gewicht
  • anspruchsvollere Pflanzen (Sträucher, Bäume)
  • Aufbaudicke bis zu 1 m
  • Aufbaudicke bis zu 1 m
  • zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten
Schaubild

Schichtaufbau

Die Dicke des Schichtaufbaus ist abhängig von der vorgesehenen Begrünung.

FunktionMaterial
VegetationsschichtNährboden für die Bepflanzung; Dicke und Material sind abhängig von der Art der BegrünungBöden, Schüttstoffe, Substratplatten, Vegetationsmatten
FilterschichtVerhindert Verschmutzung der Drainschicht und somit die Beeinträchtigung der Wasserdurchlässigkeit. Filterschichten müssen durchwurzelbar sein, um die Durchwurzelung der Drainschicht nicht zu behindern.Kunststoffvlies
DrainschichtVermeidung von Staunässe durch Aufnahme und Ableitung von überschüssigem WasserSchüttungen (Kies, Splitt, Bims, Lava, Blähton, Blähschiefer, Ziegelbruch, Schlacke, Schaumglas), Drainmatten (Strukturvliesmatten, Kunststoff-Noppen- oder Schaumstoffflocken-Matten), Drain- und Substratplatten (aus Schaumstoffkugeln, Kautschuk-Noppen)
Schutzschicht
(optional)
Schutz der Wurzelschutzschicht vor mechanischen BeschädigungenKunststoffbahnen, –platten, -vliese, Drainschichten
WurzelschutzschichtSchutz der Abdichtung vor DurchwurzelungBitumen- oder hochpolymere Dichtungsbahnen oder ganzflächige Flüssigabdichtungen
DachabdichtungSchutz der Konstruktion bzw. des Gebäudes vor Wasser (Schadstellen können später nur äußerst schwer geortet und nachgebessert werden.)Bitumenbahnen, Hochpolymerbitumenbahnen

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